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[ erp-system × ki-agenten ]

Ein ERP, das kein Mensch mehr bedienen muss.

Ein vollwertiges Open-Source-ERP, vollständig als MCP-Server bereitgestellt und dadurch komplett durch KI-Agenten bedienbar. Im Pilotbetrieb, einer Fleischerei mit Theke, Automaten und Online-Shop, sagen Mitarbeitende in natürlicher Sprache, was sie brauchen; die Agenten erledigen die Arbeit in den Systemen. Diese Seite zeigt, wie das System entwickelt wurde, welche Entscheidungen dahinterstehen und welche Erfahrungen auf dem Weg entstanden sind.

Agenten

Agenten mit Systemzugriffen und Skills erledigen die Arbeit im System.

Sicherheit

Mehrere Mechanismen sichern die Bedienung durch Agenten in der realen Welt ab.

ERP-System

Eingebunden als MCP-Server, damit Agenten wissen, was zu tun ist.

Skalierbarkeit

Einrichtung und Interaktion entlang der Wertschöpfung, in natürlicher Sprache.

[ systembediener der zukunft ]

Agenten ersetzen die Bedienung. Nicht das System.

Die verbreitete Erwartung lautet: Wenn KI-Agenten die Arbeit übernehmen, braucht es keine Unternehmenssoftware mehr. Meine Erfahrung aus diesem Projekt ist das Gegenteil. Je mehr ein Agent selbstständig tut, desto wichtiger wird das System darunter. Denn es liefert genau das, was ein Sprachmodell nicht kann: Es erzwingt Vollständigkeit, weil eine unvollständige Transaktion nicht zustande kommt. Es sichert Konsistenz, weil Buchungen zusammenhängen. Und es erzeugt die Prüfspur gleich mit.

Ein Agent, der neben den Systemen arbeitet, erfindet seine eigene Wahrheit. Einer, der darin arbeitet, kann es nicht. Die Rollen verschieben sich: Der Mensch wird zum Entscheider, der Agent zum Bediener, das System bleibt die Faktenbasis. Deshalb sind die Systeme mit ihren Regeln und Grenzen für mich selbst ein Governance-Mechanismus.

[ vollständige wertschöpfung entlang der prozesse ]

Integration der Agenten, End-to-End

Einzelne KI-Agenten in isolierten Bereichen einzusetzen ist nicht die Herausforderung sondern der Grund zur Entstehung von Insellösungen. Der Mehrwert entsteht, wenn sich die Technologie entlang der gesamten Wertschöpfungskette integriert und sich spezialisierte Agenten die übertragenen Aufgaben gegenseitig in die Hand geben.

[ Vertrieb ]

Bedarfe erkennen

Der Vertriebs-Agent hat Zugriff auf die Verkaufsdaten aller Kanäle und erstellt über ein Prognosemodell die tagesgenauen Bedarfe je Artikel, angereichert um Wetter und Feiertage. Bisher: Zahlen aus mehreren Systemen müssen zusammengesucht und von Hand in Tabellen übertragen werden.

[ Produktion ]

Produktionsprogramm planen

Der Produktions-Agent rechnet den prognostizierten Bedarf über Rezepturen und Stücklisten auf Rohware zurück, erstellt den Wochenplan und verbucht die Rückmeldungen. Bisher: Planung nach Erfahrungswerten, Rückmeldung auf Zetteln am Feierabend.

[ Einkauf ]

Bedarfe decken

Der Einkaufs-Agent legt Bestellungen an: Lieferant, Menge, Termin und Konditionen aus Historie und Rahmenverträgen. Was er sicher belegen kann, läuft durch; was er nur annehmen kann, geht als Freigabe an den Mitarbeiter. Bisher: Telefon, Zuruf und Nachtragen im System.

[ Lager ]

Bestände führen

Der Lager-Agent bucht Wareneingänge, überwacht Bestände, Chargen und Mindesthaltbarkeit und meldet Reichweiten. Bisher: Zähllisten auf Papier und Übertrag von Hand.

[ Finanzen ]

Belege verbuchen

Der Finanz-Agent überwacht offene Posten und bereitet Auswertungen vor. Bisher: Stapel abtippen und Hektik zum Monatsende.

[ Personal ]

Einsatz planen

Der Personal-Agent legt die Bedarfsprognose neben Schichtplan und Abwesenheiten: Wie viel ist morgen zu bedienen, wer fällt aus, wer kann wo einspringen. Die Einsatzplanung entsteht aus Zahlen, die im System schon da sind. Bisher: Pinnwand und Telefonkette bei jedem Ausfall.

[ architektur ]

Drei Schichten, bewusst getrennt

Die Ebenen strikt zu trennen war die wichtigste Architekturentscheidung: Governance liegt in einer eigenen Schicht, an der kein Agent vorbeikommt. Und die Geschäftslogik wird nicht neu gebaut, sondern genutzt.

Agenten-Layer

Sprachliche Interaktion mit dem Supervisor-Agenten

Ein Supervisor plant, verteilt die Arbeit an spezialisierte Subagenten und führt die Ergebnisse zusammen. Das Wissen liegt in versionierten Skills, die erst geladen werden, wenn sie gebraucht werden: kleiner Kontext, geringere Kosten, beliebig viele Fähigkeiten.

Warum LangGraph: fester Ablaufplan, dauerhaft gespeicherter Zwischenstand, eingebaute Unterbrechungen für menschliche Entscheidungen. Eine Freigabe kann drei Tage dauern. Ein Gesprächsverlauf überlebt das nicht, ein gespeicherter Zwischenstand schon.

Trotzdem gilt: Das Framework ist nicht der Kern. Die Logik liegt außerhalb und bleibt austauschbar, wenn die nächste Werkzeug-Generation kommt.

Gateway

Regeln sichern die Aktionen der Agenten ab

Jede Aktion eines Agenten läuft durch das Gateway, es gibt keinen Weg daran vorbei. Was ein Agent darf, ist definiert. Was er tut, wird lückenlos protokolliert. Was unsicher ist, geht als Freigabekarte an den Menschen. So bleibt die Bedienung sicher, auch wenn ein Modell danebenliegt.

Hier liegt auch der Werkzeug-Index: Das Gateway erschließt die gesamte ERP-Oberfläche und macht sie durchsuchbar. Kein Modell findet die richtige Funktion in einer flachen Liste mit tausenden Einträgen. Deshalb arbeitet der Agent mit zwei Werkzeugen: eines sucht die passende Funktion, das andere führt sie aus.

ERP-System

Ausgeführte Aktionen finden direkt im System statt

Das Open-Source-ERP läuft unverändert im Standard und bleibt jederzeit updatefähig. Über 3.400 Standardfunktionen stehen den Agenten zur Verfügung, ohne Eingriff ins System: Das Erschließen übernimmt das Gateway.

Die Geschäftslogik muss nicht neu gebaut werden, sie ist da. Pflichtfelder, Prüfungen und Buchungsregeln wirken als eingebaute Leitplanke: Eine Transaktion kommt nur zustande, wenn alle Informationen vollständig sind.

[ einordnung ]

Die Technologie ist bereit. Der Engpass liegt woanders.

Die heutigen Sprachmodelle und die Agenten-Technologie können bereits sehr viel. Auf das nächste größere oder teurere Modell zu warten bringt aus meiner Sicht keinen weiteren Mehrwert: Die Fähigkeiten reichen, wenn Architektur und Datenbasis stimmen.

Der eigentliche Engpass liegt in den Daten und Systemen. Wer sie in der Vergangenheit nicht sauber für Menschen aufbereitet hat, wird noch größere Schwierigkeiten haben, sie für Sprachmodelle aufzubereiten. Die Standards dafür sind entwickelt und verfügbar, allen voran MCP. Die Anwendungsfälle und Lösungen am Markt bauen bislang nur unzureichend darauf auf.

Wie viel einfacher es mit diesen Standards geht, zeigt die Einrichtung: Weil der Agent das vollständige Funktionsspektrum über MCP erreicht, arbeitet er bei Aufbau und Stammdaten mit. Im internen Test stand ein kompletter Betrieb nach zwölf Wortmeldungen im Chat. Und im laufenden Betrieb unterstützen die Agenten entlang der gesamten Wertschöpfung, direkt in den Systemen.

[ zahlen ]

Das System in Zahlen

über 3.400

ERP-Standardfunktionen und Belegtypen, für KI-Agenten bereitgestellt

~95 %

Zuverlässigkeit bei der Auswahl des passenden Werkzeugs, keine Halluzinationen

jedes Modell

einsetzbar, kosteneffizient nach Art der Aufgabe gewählt, auch automatisch im System

∞ KI-Agenten

und Skills definierbar, ohne jeden einzeln zu managen: der Skill trägt das Wissen

[ technologie ]

Eingesetzte Technologien

ERPNext / Frappe
LangGraph
MCP
OpenAI
Anthropic
Azure AI Foundry
FastAPI
Next.js
ERPNext / Frappe
LangGraph
MCP
OpenAI
Anthropic
Azure AI Foundry
FastAPI
Next.js
Python
PostgreSQL / pgvector
MariaDB
Langfuse
Docker
Auth0
Nixtla
Python
PostgreSQL / pgvector
MariaDB
Langfuse
Docker
Auth0
Nixtla

Nutzen Sie das Potenzial dieser Technologie.

Fragen Sie sich, wie diese Technologie in Ihrem Betrieb wertstiftend zum Einsatz kommt? Dann lassen Sie uns sprechen: Sie bringen die Herausforderung mit, ich bringe die Erfahrung und die Werkzeuge.