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[ agenten-plattform × governance ]

Eine Plattform, auf der Fachbereiche eigene KI-Agenten erschaffen.

Beim agentifizierten ERP sind die Agenten fest ins System eingebaut: Man spricht mit ihnen, aber man definiert sie nicht. Diese Plattform dreht das Verhältnis um. Hier erschaffen Fachanwender ihre Agenten selbst: Sie wählen das Sprachmodell, beschreiben das Verhalten, weisen Werkzeuge und Wissen zu und setzen Agenten zu Teams zusammen, während eine Governance-Schicht jede einzelne Aktion prüft. Diese Seite zeigt, wie die Plattform aufgebaut ist, welche Entscheidungen dahinterstehen und welche Erfahrungen auf dem Weg entstanden sind.

Agenten erschaffen

Modell wählen, Verhalten beschreiben, Werkzeuge zuweisen: Der Agent entsteht im Fachbereich, nicht in der IT.

Visuelle Orchestrierung

Teams aus Agenten entstehen auf einem Canvas, Übergaben als einfache Regeln.

Governance

Eine Hülle um jede Aktivität: kein Werkzeugaufruf ohne Prüfung.

Human-in-the-Loop

Kritisches geht als Freigabe ins Postfach und darf dort auch Wochen warten.

[ governance: die hülle um jede aktion ]

Governance ist kein Gate. Sondern eine Hülle.

Die verbreitete Sorge lautet: Wer KI-Agenten in die Fachbereiche gibt, verliert die Kontrolle. Also bleibt die Technologie bei wenigen Experten, und die Skalierung bleibt aus. Meine Erfahrung aus dieser Plattform ist eine andere: Fachbereiche können sehr wohl eigene Agenten bauen und betreiben, wenn Kontrolle nicht als Schranke am Anfang steht, sondern als durchgängige Hülle um jede Aktivität. Kein Werkzeugaufruf, keine Ausgabe, keine Interaktion passiert ohne Prüfung, egal ob ein Agent allein arbeitet oder ein ganzes Team.

Die Rollen sind klar verteilt: Der Fachbereich beschreibt, was der Agent tun soll. Die Plattform prüft, was er tatsächlich tut. Und der Mensch entscheidet überall dort, wo etwas unsicher oder folgenreich ist. So wird Governance vom Bremsklotz zur Voraussetzung für Skalierung.

[ agenten bauen, ohne code ]

Vom Anwendungsfall zum virtuellen Mitarbeiter

Eine Plattform beweist sich nicht in der Demo eines einzelnen Agenten, sondern auf dem Weg dorthin: Wie kommt ein Fachbereich ohne technisches Wissen von der Idee zum laufenden, abgesicherten Agenten? Diese Stationen durchläuft jeder virtuelle Mitarbeiter.

[ Beschreiben ]

Den Agenten anlegen

In vier Schritten entsteht der Agent: Aufgabe, Verhalten, Fähigkeiten, Zusammenarbeit. Prompt-Engineering braucht es nicht, die Plattform komponiert die Systemanweisung aus Governance, Verhalten und Werkzeugwissen. Bisher: ein Ticket an die IT und warten.

[ Anbinden ]

Werkzeuge und Wissen geben

Über 800 Toolkits stehen bereit, vom CRM über Projektboards bis DATEV, dazu eigene Dokumente als Wissen. Jeder Agent erreicht nur, was ihm zugewiesen wurde, und sagt offen, wenn ihm ein Zugriff fehlt. Bisher: Zugänge teilen und hoffen.

[ Orchestrieren ]

Teams zusammensetzen

Auf dem Canvas werden Agenten zu Teams verbunden. Übergaben sind einfache Regeln in Alltagssprache: eine Anzahl ist mindestens drei, eine Antwort ist Ja. Die Plattform übersetzt das in die Fachsprache des Frameworks. Bisher: Workflows, die nur Entwickler ändern können.

[ Absichern ]

Leitplanken setzen

Sieben Prüfbausteine umhüllen jede Aktion, von der Eingabe über Werkzeugaufrufe bis zur Ausgabe. Jeder Baustein lässt sich einzeln beobachten oder erzwingen, so wird Kontrolle schrittweise eingeführt statt auf einen Schlag. Bisher: Verbot oder Blindflug.

[ Freigeben ]

Im Postfach entscheiden

Was unsicher oder folgenreich ist, landet als Freigabekarte im Postfach. Die Entscheidung darf auch Tage warten: Der Vorgang lebt in der Datenbank weiter und wird nach der Freigabe exakt einmal ausgeführt. Bisher: Entscheidungen, die im Chatverlauf verloren gehen.

[ Verbessern ]

Aus Gesprächen lernen

Agenten merken sich Fakten aus Gesprächen, gewichtet nach Wichtigkeit und mit Zeitverfall, sauber getrennt vom Dokumentenwissen. Auswertungen bewerten jeden Lauf. Bisher: jedes Gespräch beginnt bei null.

[ architektur ]

Drei Schichten, eine Hülle

Auch hier gilt: die Ebenen strikt trennen. Die Oberfläche macht Agenten für Fachanwender zugänglich, agentOS legt sich als Kontrollschicht um jede Aktivität, und die Laufzeit führt Teams aus, mit Wissen, Erinnerung und Werkzeugen. Das Agenten-Framework bleibt austauschbar, die Governance nicht.

Oberfläche

No-Code-Builder und visueller Canvas für Fachanwender

Der Builder führt in vier Schritten zum Agenten, ganz ohne Prompt-Engineering: Die Plattform setzt die Systemanweisung selbst zusammen, in fester Reihenfolge von Governance über Verhalten bis zum Ausgabeprotokoll. Der Fachbereich beschreibt nur, was der Agent können soll und welche Werkzeuge er bekommt.

Der Canvas übersetzt die Konzepte des Agenten-Frameworks in Alltagssprache: Übergaben zwischen Agenten sind Wenn-Dann-Regeln wie eine Anzahl ist mindestens drei, Zielzustände heißen Zurück zum Nutzer oder Gespräch beenden. Was der Fachanwender klickt, wird im Hintergrund zu sauberem Framework-Code.

Sieben Team-Vorlagen, vom Kundenservice bis zur Analyse, machen den Einstieg leicht: Die Rollen sind vorbesetzt und lassen sich anpassen.

agentOS

Die Governance-Hülle um jede Agenten-Aktivität

Sieben Prüfbausteine arbeiten in fester Reihenfolge: Eingabefilter gegen Manipulationsversuche, Ratenbegrenzung für Kosten, Werkzeug-Wächter, Richtlinien, Schleifenschutz, Freigabe-Wächter und Ausgabeprüfung. Drei Stufen greifen nacheinander: feste Regeln zuerst, dann Regeln mit Modell-Unterstützung, das Sprachmodell nur als letzte Instanz. So bleibt Governance schnell und günstig.

Jeder Baustein ist einzeln schaltbar: aus, beobachten, erzwingen, ohne Neustart der Plattform. Governance wird eingeführt wie ein Prozess: erst beobachten, Befunde prüfen, dann erzwingen. Im Zweifel gilt fail-closed, lieber stoppen als durchlassen. Und jede Entscheidung landet in einem unveränderlichen Protokoll.

Was unsicher ist, geht als Freigabekarte ins Postfach. Eine Genehmigung wird atomar beansprucht, damit sie exakt einmal ausgeführt wird, auch wenn zwei Prozesse gleichzeitig zugreifen.

Laufzeit & Daten

Agenten-Teams mit Wissen, Erinnerung und Werkzeugen

Teams laufen als Gruppen-Konversationen mit fünf Orchestrierungs-Mustern, vom festen Rundlauf bis zur Modell-gesteuerten Sprecherwahl. Die Übergaben folgen den Regeln vom Canvas.

Wissen und Erinnerung sind strikt getrennt: je Agent ein Index für hochgeladene Dokumente und einer für Fakten aus Gesprächen, gewichtet nach Wichtigkeit und mit Zeitverfall. Nichts vermischt sich, und nichts ist für andere Nutzer sichtbar.

Werkzeuge kommen aus einem Katalog von über 800 Toolkits, erschlossen über sechs Meta-Werkzeuge statt tausender Einzeldefinitionen, dasselbe Muster wie beim agentifizierten ERP. Neun Sprachmodelle von vier Anbietern stehen zur Wahl, jedes mit sichtbarer Hosting-Kennzeichnung.

[ erfahrungen ]

Die schwierigen Probleme sieht man in keiner Demo.

Der härteste Teil dieser Plattform ist nicht der Agent, sondern die Zeit dazwischen: Eine Freigabe darf Tage oder Wochen offen bleiben. Deshalb lebt der Zustand in der Datenbank statt im Cache oder im Gesprächsverlauf, eine zwei Wochen alte Genehmigung wird genauso ausgeführt wie eine frische. Und jede Ausführung wird atomar beansprucht: Ein doppelter Klick auf Genehmigen verschickt keine zweite E-Mail.

Genauso wichtig war es, Dinge wieder auszubauen. Ein Gedächtnis-Baustein, der dem Modell zuletzt genutzte Werkzeuge vorschlug, erzeugte in Live-Tests stille Fehler und flog wieder raus. Vier Modell-gesteuerte Governance-Bausteine wurden ersatzlos gelöscht, als feste Regeln sie überflüssig machten. Reife heißt auch: löschen können.

Und weil Vertrauen Belege braucht, prüft sich die Plattform selbst: ein zweistufiges Audit mit Befunden auf Datei und Zeile genau, rund zwei Drittel davon in der zweiten Runde geschlossen. Die offenen Punkte stehen dokumentiert im Repository, nicht unter dem Teppich.

[ zahlen ]

Die Plattform in Zahlen

7

Prüfbausteine umhüllen jede Aktion, einzeln schaltbar: aus, beobachten, erzwingen

über 800

Toolkits über sechs Meta-Werkzeuge angebunden, vom CRM bis DATEV

5

Orchestrierungs-Muster für Agenten-Teams, ohne Code im Canvas gewählt

4 Wochen

darf eine Freigabe warten: der Vorgang lebt in der Datenbank weiter und läuft exakt einmal

[ technologie ]

Eingesetzte Technologie

AG2 / AutoGen
Django
Next.js
React
TypeScript
Python
AG2 / AutoGen
Django
Next.js
React
TypeScript
Python
Elasticsearch
PostgreSQL
Docker
Auth0
OpenAI
Anthropic
Elasticsearch
PostgreSQL
Docker
Auth0
OpenAI
Anthropic

Nutzen Sie das Potenzial dieser Technologie.

Fragen Sie sich, wie KI-Agenten in Ihrem Unternehmen wertstiftend und kontrolliert zum Einsatz kommen? Dann lassen Sie uns sprechen: Sie bringen die Herausforderung mit, ich bringe die Erfahrung und die Werkzeuge.